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Illustration des einfachen Kartenzählens mit Plus Eins und minus Eins

Kartenzählen

Das Kartenzählen fasziniert viele Blackjack Spieler weltweit. Auf CasinoDino erfahren Sie anhand einfacher Beispiele wie es geht und was noch zu beachten ist.

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Kartenzählen - Grundlagen, Strategie

Wohl kaum eine Glücksspielstrategie kann sich eines größeren öffentlichen Interesses und stärkerer medialer Präsenz erfreuen, als das Kartenzählen beim Blackjack. Dies ist aber insofern kaum verwunderlich, als dass die Wirksamkeit dieser Methode schon mehrfach unter Beweis gestellt wurde. Eine Tatsache, welche das Kartenzählen den meisten anderen hoch angepriesenen Glücksspielstrategien voraus hat.

Aber beginnen wir von vorn und damit bei dem US-amerikanischen Mathematiker Dr. Edward O. Thorp. Dieser gilt unumstritten als geistiger Vater des Kartenzählens und beschrieb im Jahre 1962 die Grundlagen dieser Methode in seinem Buch „Beat the Dealer“. Schnell fand die Strategie unzählige Nachahmer, welche von den Casino-Managern in der Folgezeit mit Argwohn beobachtet wurden.

Spätestens als ab 1979 eine Gruppe von Studenten des Massachusetts Institute of Technology (das sogenannte „MIT Blackjack Team“) die Casinos in strategisch organisierten Gruppen heimsuchte und dabei tatsächlich hohe Gewinne entführte, entfachte eine Art „Katz und Maus“-Spiel zwischen den Casinos und den Kartenzählern. Am Ende einer Spirale von Maßnahmen und Gegenmaßnahmen konnten die Spielbanken bis zur Jahrtausendwende die professionellen Kartenzähler weitestgehend von den Tischen verbannen und sich seither auch beim Blackjack wieder des obligatorischen Hausvorteils erfreuen.

Worauf basiert die Theorie des Kartenzählens?

Das Kartenzählen dient, wie sollte es anders sein, einzig dem Ziel, sich gegenüber der Bank einen Vorteil zu verschaffen. Möglich wird dies durch die Tatsache, dass ausgespielte Karten beim Blackjack nicht direkt wieder eingemischt werden und demnach in der nächsten Spielrunde nicht mehr zur Verfügung stehen. Es kann also nach mehreren Spielrunden ein Ungleichgewicht zwischen hohen und niedrigen Karten im verbleibenden Kartenstapel auftreten.

Es ergibt sich immer dann ein Vorteil für den Spieler, wenn der Anteil an hohen Karten im verbleibenden Stapel höher ist.

Dieses Ungleichgewicht kann sich dann zu Gunsten des Spielers auswirken, wenn sich mehr hohe als niedrige Karten im Reststapel befinden. Denn grundsätzlich gilt: Spielkarten mit einem hohem Wert (10 bis Ass) erhöhen die Chance des Spielers 20 Punkte oder gar einen Blackjack zu erzielen und die Bank zu besiegen.

Und wie Sie sicherlich schon richtig vermuten, sind im umgekehrten Fall die Chancen natürlich anders verteilt. Wenn im Kartenstapel also noch übermäßig viele Karten niedrigen Wertes (2 bis 6) enthalten sind, erhöht dies die Chancen des Dealers, die Runde für sich zu entscheiden.

Wie mache ich mir dieses Wissen in der Praxis zu Nutze?

Wie geht Kartenzählen?

Wenn Sie jetzt vermuten, dass Sie sich wie einst Ihr Großvater beim Skatspiel alle ausgespielten Karten merken müssen, dann können wir Sie beruhigen. Bei den meisten bekannten Systemen, und so auch bei der hier erläuterten einfachen und populären High/Low-Zählweise, genügt es, sich eine einzige Zahl (den sogenannten „Running Count“) zu merken, um den Überblick über die verbleibenden Karten zu bewahren.

Wichtig dabei ist, dass Sie direkt ab der ersten aus einem frisch gemischten Kartenschlitten ausgegebenen Karte beginnen zu zählen. Der Running Count startet natürlich bei 0 und ändert sich je nach Wert der Karten wie folgt:

Erläuterung welche Karten beim Kartenzählen welchen Wert haben

SELBSTTEST

Natürlich müssen sowohl Ihre eigenen Karten als auch die Ihrer Mitspieler und des Dealers mitgezählt werden. Um sich etwas mit dieser Zählweise vertraut zu machen, versuchen Sie doch einfach mal den Running Count nach der folgend dargestellten (ersten!) Spielrunde zu ermitteln.

Grafisches Beispiel des Kartenzählens an einem Blackjack Tisch

Wenn auch Sie anhand der 4 hohen und 5 niedrigen Karten einen „Running Count“ von +1 ermittelt haben, dann haben Sie die Grundtechnik des Kartenzählens nach der High/Low-Methode eigentlich schon verinnerlicht.

Wann immer der „Running Count“ größer 0 ist, haben Sie als Spieler einen statistischen Vorteil in den darauffolgenden Spielen. Das muss aber noch nicht heißen, dass dieser Vorteil schon den eigentlichen Hausvorteil des Blackjack-Spiels aufhebt. Sie sollten also nicht direkt nach der ersten Runde Ihre Einsätze erhöhen, nur weil Sie einen positiven „Running Count“ ermittelt haben. Denn bei der Masse an verbleibenden Karten (etwa 300 bei den heute üblichen 6 Decks) ist diese Zahl natürlich noch sehr ‚unscharf‘.

An dieser Stelle kommt der sogenannte „True Count“ ins Spiel. Dieser ist wie auch der „Running Count“ ein Maß für das Ungleichgewicht im Stapel der nicht gespielten Karten, berücksichtigt dabei aber gleichzeitig auch deren Anzahl. Auch hier gilt: Je höher, desto besser. Um den „True Count“ zu errechnen, müssen Sie nur nach Abschluss einer Runde, den „Running Count“ durch die Anzahl der im Schlitten verbliebenen Decks (1 Deck = 52 Karten) dividieren. Und ja, an dieser Stelle darf bzw. muss geschätzt und gerundet werden!

Um auch dies an einem Beispiel zu verdeutlichen, gehen wir einfach mal davon aus, dass Sie nach etwa 50 gespielten Karten einen „Running Count“ von +8 ‚gezählt‘ haben.

Wenn Sie diesen nun durch die Anzahl der im Schlitten verbliebenen Decks (5) teilen, ergibt sich ein „True Count“ von +1,6. Ein Wert, welcher ein leichtes Ungleichgewicht zu Ihren Gunsten signalisiert, aber keinesfalls zu riskanten Erhöhungen des Einsatzes animieren sollte.

Anders verhält sich die Sache aber, wenn der „Running Count“ auch nach etwas über 200 gespielten Karten (also bei 2 verbliebenen Decks) noch +8 beträgt. Der daraus resultierende „True Count“ von +4 ist wiederum ein eindeutiger Indikator für einen wirklich „heißen“ Tisch.

Um aber tatsächlich von einem solchen statistischen Vorteil profitieren zu können, müssen Sie als Spieler natürlich auch Ihre Einsätze entsprechend des ermittelten „True Count“ anpassen.

Vereinfacht könnte man sagen, dass Sie die Höhe Ihrer Einsätze an die Höhe des „True Count“ koppeln sollten. Dies erfordert konsequenterweise natürlich auch, dass Sie bei negativem „True Count“ mit kleineren Einsätzen spielen.

Bei sehr schlechten Aussichten empfiehlt es sich sogar, mit dem Spiel auszusetzen oder den Tisch zu wechseln.

Wer es gern etwas konkreter mag und mit dem Kartenzählen an sich noch nicht ausgelastet ist, der findet im Internet auch sehr konkrete Handlungsanweisungen darüber, wie Spiel und Einsätze in Abhängigkeit vom „True Count“ anzupassen sind.

Kann und darf ich diese Technik auch tatsächlich anwenden?

Für alle die schon den Flug nach Las Vegas buchen oder sich bei einem Online Casino anmelden wollten, folgt jetzt das große ABER. Eigentlich ist profitables Kartenzählen in der heutigen Zeit kaum mehr möglich. Die Spieltempel rund um den Globus haben es durch eine Reihe von Maßnahmen tatsächlich geschafft, die Attraktivität und Profitabilität des Kartenzählens auf ein Minimum zu begrenzen. Den wohl größten Anteil daran haben die Kartenschlitten selbst, welche jetzt entweder schon recht früh ausgetauscht oder gar nach jeder Spielrunde neu gemischt werden.

Und auch wenn die Casinos die Kartenschlitten auf die altherkömmliche Art bis zum letzten Viertel leer spielen, dürfen Sie sich in jedem Fall gut beobachtet und bestens aufgehoben fühlen. Sollten Sie also der Versuchung nicht wiederstehen können und die Karten mitzählen, dann bitte möglichst unauffällig. Halten Sie den „Spread“ Ihrer Einsätze klein und vermeiden Sie es, mit dem Spiel auszusetzen oder ständig den Tisch zu wechseln. Andernfalls laufen Sie Gefahr, Bekanntschaft mit dem Sicherheitspersonal zu machen, welches Sie freundlich über das Hausrecht und die Adressen anderer schöner Casinos informieren wird.

Nicht anders verhält es sich auch bei den Online Casinos. Hier wird dem Kartenzählen per se ein Riegel vorgeschoben und das virtuelle Kartendeck vor jeder Spielrunde neu gemischt.

Bleiben eigentlich nur noch die mittlerweile recht populären Live Dealer-Tische, an welchen noch die guten alten Kartenschlitten zum Einsatz kommen. Aber seien Sie versichert: Auch hier wird Ihr Spielverhalten durch fleißige Software-Algorithmen auf die typischen Muster eines Kartenzählers analysiert und gegebenenfalls ein Tischverbot ausgesprochen.

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