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Illustration Roulette Tisch mit Strategien

Roulette Systeme und Strategien

Sie kennen bereits die meisten Regeln und Feinheiten des Casino-Klassikers Roulette und interessieren sich nun für gute Möglichkeiten Ihr Spiel und Ihre Gewinnchancen dauerhaft zu verbessern?

Auf CasinoDino finden Sie Roulette Strategien und Systeme, die von Profi-Spielern entwickelt wurden, um genau diese Ziele zu erreichen.

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Roulette Systeme, Strategien, Tipps und Tricks

Wie bei allen Glücksspielen im Online Casino, können Sie auch beim Roulette keinen wirklichen Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen. Allerdings können die Spielweise und die Beachtung von Wahrscheinlichkeiten genutzt werden, um den Roulette Erfolg langfristig zu steigern.

Hoffentlich finden Sie hier die passende Strategie, um Ihre Aussichten auf einen Gewinn beim Roulette Spiel zu maximieren und sich damit den Spaß an diesem großartigen Casinospiel langfristig zu erhalten.

Das Martingale System

Das wohl bekannteste und populärste Roulette System ist das sogenannte Martingale System. Diese Roulette Strategie wird auch oftmals als System der Verdopplung bezeichnet.

Das klassische Martingale System wird nur beim Spiel auf die einfachen Chancen am Roulette Tisch angewandt. Sie setzen also immer nur auf die Farben Rot und Schwarz (Rouge et Noir), die geraden oder ungerade Zahlen (Pair/Impair) oder die Zahlenbereiche 1-18 oder 19-36 (Manque / Passe). Welche der einfachen Chancen gespielt werden, liegt bei Ihnen. Empfehlenswert ist es aber bei dem gleichen Chancenpaar zu bleiben, um immer den Überblick zu behalten. Sie können mit dem Martingale System also Ihren erbrachten Einsatz jeweils verdoppeln und die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns einer einfachen Chance liegt bei 50%. Die Gewinnspanne ist also mit dem kleinstmöglichen Gewinn am Roulettetisch (1:1) nicht so hoch wie beispielsweise beim Spiel auf ganze Zahlen (En Plein), dies wird aber durch die hohe Gewinnwahrscheinlichkeit wieder wettgemacht.

Ziel des Martingale Systems ist es, immer genau einen Einsatz zu gewinnen. Machen Sie sich vor dem Beginn des Spiels also klar welche Einsatz pro Runde Sie setzen möchten, und wählen Sie diesen Grundeinsatz möglichst niedrig. Warum wird ihnen nach dem nächsten Abschnitt sehr schnell klar werden.

In der ersten Runde Ihres Spiels wird also mit dem zuvor festgelegten Grundeinsatz begonnen. Wir verwenden der Einfachheit halber einen Grundeinsatz von genau einem Euro. Nun setzen Sie beispielsweise auf die einfache Chance “Rot”. Gewinnt die Farbe rot, verdoppelt sich damit Ihr Einsatz und Sie können den Gewinn in Höhe von einem Euro zur Seite legen und in der nächsten Runde erneut von vorn mit einem Grundeinsatz beginnen.

Verlieren Sie aber beispielsweise Ihren Grundeinsatz, weil die Farbe Schwarz gefallen ist, so wird in der Folgerunde der Grundeinsatz verdoppelt.

Nun setzten Sie in Runde 2, zwei Einheiten Ihres Grundeinsatzes auf eine der einfachen Chancen, in diesem Beispiel 2 Euro.

Diese Strategie verfolgen Sie laut Martingale solange, bis die von Ihnen gewettete Farbe eingetroffen ist und Sie einen Coup gewonnen haben.

Alle Verluste der vorherigen Spielrunden sind dann mit diesem Gewinn wieder ausgeglichen und Sie haben eine zusätzliche Grundeinheit gewonnen.

Danach beginnen Sie Ihr Spiel erneut von vorn und setzen in der nächsten Runde am Roulettetisch wieder nur eine Grundeinheit.

Der Nachteil der Martingale Strategie liegt darin, dass dieses System nicht unendlich fortgeführt werden kann, vor allem im Falle einer anhaltenden Verlustserie.

Die Hindernisse, die Sie während einer andauernden Pechsträhne erwarten können, sind zum einen die vorgegebenen Tischlimits für Einsätze beim Roulette sowie Ihre eigenen finanziellen Möglichkeiten. Im Falle einer längeren Verlustserie können sich die zu erbringenden Einsätze durch die eingebaute Progression des Martingale Systems schnell in Richtung mehrerer Hunderter Euros bewegen. Sollten Sie auf eine der beiden Schranken treffen und damit nicht weiterspielen können, haben Sie die erbrachten Einsätze verloren. Dies kann finanziell sehr schmerzhaft sein.

Daher ist es immens wichtig die Grundeinheit vorab so niedrig zu wählen wie möglich und sich auch eine eigene Notbremse zu schaffen, die Ihnen sagt, bei welchem Verlust sie spätestens aus dem System aussteigen müssen.

Einige Profi-Spieler bemängeln auch die relativ kleine Gewinnspanne, die mit dem Martingale-System erzielt werden kann, da bei jedem Gewinn nur eine weitere Wetteinheit gewonnen werden kann.

Dennoch hat sich das Martingale System seit seiner Erfindung im 18. Jahrhundert in der Glücksspielbranche gehalten und wird nach wie vor von den Spielern genutzt, individuell verfeinert und zum Beispiel durch persönliche Limits an die eigenen Ziele angepasst. Viele Online Casinos bieten auch einen Spielgeld-Modus an. Dort können Sie die Martingale Strategie einfach ausprobieren und sehen, wie das Prinzip funktioniert, ob zu Ihnen passt und wie sie es für sich optimieren können.

Das Paroli System

Hinter dem Paroli System für das Roulette Spiel steckt die Idee, die aktuelle Gewinnsträhne eines Spielers auszunutzen, um damit seinen Profit beim Roulette zu maximieren.

Nicht nur bei Liebhabern des Roulettespiels, sondern auch bei Sportwettern, Blackjack-Spielern und bei Poker-Anhängern wird diese Strategie gerne verfolgt. Dieses Roulette System ist etwas risikoreicher als die Martingale Strategie und der Anwender kann daher auch mit höheren Gewinnen rechnen. Allerdings ist das Paroli System ebenfalls sehr schnell zu verstehen und rasch in die Praxis umzusetzen. Außerdem können Sie das Paroli System auch sehr individuell an Ihre Ziele anpassen.

Beim Paroli System wird ebenfalls, wie bei der Martingale Strategie, auf die einfachen Chancen (Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade, 1-18,19-36) gesetzt. Einige Roulette Spieler nutzen dieses System auch für das Spiel auf Dutzende und/oder Kolonnen. Der Grundeinsatz einer Wetteinheit sollte auch hier vorab sorgfältig und nach Möglichkeit sehr gering ausgewählt werden, da auch dem Paroli System eine Einsatzprogression zugrunde liegt.

Die Progression setzt sich folgendermaßen zusammen: Im Verlustfall wird der zuvor erbrachte Einsatz einfach wiederholt. Im Falle eines Gewinns bleibt der Grundeinsatz sowie der Gewinn liegen und wird als Einsatz für die nächste Runde gelten. Natürlich müssen Sie in diesem Fall nicht die gleiche Spielweise wählen.

Sobald der Roulette Spieler einen Coup gewonnen hat, kann er also mit der Anwendung des Paroli Systems starten. Der erzielte Gewinn wird dazu einfach komplett als Einsatz für die folgende Runde verwendet. Der geleistete Einsatz verdoppelt sich demnach in diesem Fall. Gewinnen Sie nun auch noch die nächste Runde am Tisch, wird ebenso weiter verfahren und wieder der gesamte Gewinn weitergeschoben. Auf diese Weise kann schon ein toller Gewinn zusammenkommen.

Verlieren Sie aber eine Runde beim Roulette, haben Sie damit nur einen einzigen Wetteinsatz und zwar den anfänglichen, einbüßen müssen. Nun beginnen Sie laut dem Paroli System von vorn mit einer Wetteinheit und hoffen auf einen Gewinn, um diesen wieder komplett in die nächste Roulette-runde schieben zu können.

Aufgrund der Möglichkeit hier auch mit einem kleinen Gewinn tolle Gewinne zu erzielen, wird die Paroli Strategie sehr gerne verfolgt. Außerdem spielt man vorrangig mit Gewinnen, also dem Kapital der Spielbank, und der Verlust der Einsätze bleibt damit überschaubar. Die Gewinnwahrscheinlichkeit bei den einfachen Chancen liegt bei ungefähr 50%.

Wichtig ist es beim Paroli System zu merken, wann die Glückssträhne zu Ende ist und wann die Zeit gekommen ist, das Roulette Spiel zu verlassen.

Individuell kann das Paroli System auch angepasst werden, indem Sie beispielsweise nicht die kompletten Gewinne in die nächste Runde schieben, sondern nur einen Teil davon oder indem sie vorher genau festlegen, wie hoch der erzielte Gewinn sein soll, beziehungsweise wie viele Runden Sie auf diese Weise spielen wollen. Wichtig ist es dabei, dann auch wirklich auszusteigen. Das Paroli System kostet nicht so viele Nerven wie beispielsweise die Martingale Strategie, bei der sie schnell einen Großteil Ihres Budgets einbüßen können. Sollten beim Paroli System die Gewinne verloren gehen ist das eventuell leichter zu verkraften als eine hohe Summe progressiv gewachsener Einsätze.

Das Follow The Leader System

Ein weiteres erfolgversprechendes Roulette System ist das sogenannte Follow The Leader System. Erfunden wurde dieses Modell von dem Roulettespieler Selzer McKenzie. McKenzie sagt von sich selbst, dass er mit diesem, von ihm entwickelten System, Millionär am Roulettetisch geworden sei.

Das Prinzip des Follow The Leader Systems ist sehr einfach und Sie können dieses System überall, also in der Spielbank oder auch im Online Casino, einfach anwenden.

Gesetzt wird auch bei diesem Roulette Gewinnsystem auf die einfachen Chancen, also die Farben Rot und Schwarz, die geraden und ungeraden Zahlen oder auf die Zahlensektionen 1-18 und 19 bis 36. In dieser Beschreibung des Follow The Leader Systems werden die Farben Rot und Schwarz als Beispiele verwendet. Auf die anderen einfachen Chancen beim Roulette kann dieses System von Ihnen selbstverständlich ganz einfach abgeleitet werden.

Allerdings wird bei dieser Strategie nicht auf die Chancenpaare gesetzt, sondern immer nur auf eine der Chancen eines Paares und zwar auf diejenige, die gerade bevorzugt am Roulette Tisch fällt. Um zu erkennen, welche der einfachen Chancen im Moment favorisiert ist, werden einfach die letzten zehn Runden am Roulette Tisch analysiert. Sticht dabei eine der beiden Chancen besonders heraus, indem Sie mindestens sieben mal gefallen ist, haben Sie als Spieler ein eindeutiges Signal und könnten auf diese Chance setzen. Das Follow The Leader System wird auf diese Chance dann solange angewandt, bis die favorisierte Chance innerhalb der letzten 10 Runden nicht mehr als Favorit gilt.

Ausgegangen wird in diesem Beispiel von einem Grundeinsatz von einem Euro. Die ist die Wetteinheit, die wie immer ein prozentual kleiner Anteil des gesamten Spielgelds sein sollte, da man beim Verlust einer Runde den Einsatz verdoppeln muss und auch hier wieder eine Progression des Einsatzes gefordert ist. Damit wird vermieden, sehr schnell einen Großteil seines Budgets zu verlieren.

Ausgangssituation dieses Beispiels ist außerdem, dass bei den vorherigen Coups die Farbe Rot häufig gefallen ist. Also setzt man erneut auf Rot, da dies scheinbar die favorisierte Chance ist. Und zwar genau eine Wetteinheit im Wert von einem Euro. Gewinnt nun wieder die Farbe Rot, gewinnen Sie mit der Wette zwei Euro und haben somit Ihren Einsatz verdoppeln können. In der nächsten Runde wird erneut auf die siegreiche Farbe Rot gesetzt, und auch jetzt wieder nur eine Wetteinheit.

Verlieren Sie hingegen mit dem Tipp auf die Farbe Rot, so ändert sich sofort die Strategie des Setzens. Der verlorene Einsatz wird verdoppelt. Es werden nun zwei Euro gesetzt. Und zwar auf die soeben eingetroffene Farbe Schwarz. Gewinnt nun erneut Schwarz, liegt der Gewinn bei vier Euro. Also wurde somit der Verlust der vorherige Runde wettgemacht, der Einsatz der aktuellen Runde eingespielt und ein zusätzlicher Euro gewonnen. Nun beginnen Sie das System von vorn, indem Sie in der nächsten Roulette Runde auf die Farbe Schwarz genau eine Wetteinheit in Höhe eines Euros setzen.

Wie nahezu alle Roulette Systeme mit dem Ziel der Erhöhung des Profits, ist auch dieses ein progressives System. Die Einsätze steigen dauerhaft, wenn Sie eine Runde verlieren und damit auch die Möglichkeit ins Tischlimit des Casinos und in das eigene finanzielle Risiko zu laufen. Also sollten Sie sich auch bei dieser Roulette Strategie Verlustlimits setzen, so dass bei Erreichen eines zuvor festgelegten Verlusts automatisch ausgestiegen wird.

Das d’Alembertsche Prinzip

Ähnlich der Martingale Strategie funktioniert das d’Alembert Roulette System. Es hat jedoch unter den Roulette Spielern den Ruf sicherer zu sein, da ihm eine flachere Progression der Einsätze zugrunde liegt und es damit risikoärmer als das Martingale System ist. Allerdings kann man bei dieser Strategie auch nicht alle verlorenen Einsätze auf einmal wieder zurückgewinnen, sondern muss hier etwas Ausdauer und Geschick beweisen.

Benannt ist das System nach dem Roulette Spieler und Mathematiker Jean le Rond d’Alembert. Auch D’Alembert empfiehlt die Einsätze nach einem Verlust zu Erhöhen, und damit handelt es sich hierbei um eine Verlustprogression.

Bei diesem Prinzip wird ausnahmslos auf die einfachen Chancen beim Roulette Spiel gesetzt (Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade, 1-18/19-36). Angenommen wird also auch hier, dass sich diese Chancen auf lange Sicht immer angleichen und der Anwender des d’Alembert Systems von der 50%- Gewinnwahrscheinlichkeit profitieren kann. Wichtig ist es, vorab zu bestimmen welchen Gesamteinsatz Sie bereit sind zu verlieren und wie hoch Ihr Grundeinsatzes sein soll.

Die Vorgehensweise bei der d’Alembert Strategie sieht folgendermaßen aus: Sie setzen solange jeweils pro Runde nur eine einzige Wetteinheit auf eine der einfachen Chancen Ihrer Wahl bis Sie verlieren. Somit haben Sie, bis zum Zeitpunkt des ersten Verlusts, pro Runde bereits einen Gewinn von einem zusätzlichen Einsatz gemacht.

Ab dem Zeitpunkt, in dem eine Roulette Runde und damit genau ein Einsatz verloren ist, wird der Einsatz pro Runde um je eine Wetteinheit erhöht und zwar für jede weitere verlorene Runde. Gewinnen Sie nun eine Runde, verringern Sie den Einsatz wieder um genau eine Wetteinheit im nächsten Coup.

Ziel des Prinzips von d’Alembert ist es, wieder bei einem einzigen Einsatz anzukommen. Gelingt dies, ist der Idealfall eingetreten und so wurde von Ihnen für jede gewonnene Runde ein Gewinn in Höhe eines Grundeinsatzes erzielt. Das Roulette Systems wäre dann erfolgreich umgesetzt und mit einem Gewinn abgeschlossen worden.

Die Vorteile des Systems von d’Alembert sind relativ deutlich: Die Gefahr einen Totalverlust zu erleiden oder das Tischlimits zu übersteigen, bevor die Verluste wieder ausgeglichen sind, ist durch die flache Progression der Einsätze sehr gering. Die Wetteinsätze steigen nur langsam an und eine kleine Pechsträhne kann wieder aufgeholt werden. Damit ist auch die Dauer des Spielvergnügens auch länger. Allerdings muss bei dieser Roulette Strategie mehr als einmal gewonnen werden, um den Verlust der vorangegangenen Runden wieder auszugleichen. Nicht zu vergessen ist auch die Null im Roulettekessel. Dieser eingebaute Hausvorteil kann nicht ausgeglichen werden. Es sollte jedem Spieler klar sein, dass die Chance der Spielbank immer ein kleines bisschen höher ist, zu gewinnen.

Das Labouchère System

Das sogenannte Labouchère System wurde von dem gleichnamigen britischen Politiker und Pokerspieler erfunden. Selbstverständlich ebenfalls mit dem Ziel langfristig die Gewinnchancen beim Casino Spiel Roulette zu optimieren und damit den Profit beim Spielen zu erhöhen. Labouchère war mit seinem Roulette System sehr erfolgreich und daher hat sich diese Roulette Strategie auch bis ins 21. Jahrhundert durchsetzen können. Der Grundgedanke des Prinzips beruht auf der mathematischen Wahrscheinlichkeit innerhalb einer Zahlenreihe.

Das Labouchère Roulette System ist abwechslungsreicher und spannender als manch andere Roulette Systeme und wird daher auch sehr gern von den Spielern angewandt.

Die Strategie wird auch “The Cancellation System” genannt oder als „Split Martingale System“ bezeichnet, da Labouchère in seinem System auch eine Form der Progression anwendet. Der Anstieg der zu erbringenden Einsätze, ist hier geringer als der beim System vom Martingale. Dennoch kann die Progression bei Labouchère auch langfristig zu rasant wachsenden Einsätzen ansteigen. Gemeinsam haben die beiden Systeme auch, dass der Einsatz im Fall des Verlusts einer Roulette Runde erhöht wird. Allerdings geschieht das bei Labouchère in abgewandelter Form zum Martingale System.

Gesetzt wird beim Roulette Spiel nach Labouchère ebenfalls nur auf die einfachen Chancen, also die Farben Rot oder Schwarz, die geraden oder ungeraden Zahlen oder die Zahlenbereiche 1-18 und 19-36.

Der Spieler legt beim Labouchère Roulette System selbst vorab eine eigene Zahlenreihe (die sogenannte Grundreihe) fest, auf die er setzen möchte und notiert sich diese bestenfalls.

In diesem Beispiel wird die Zahlenreihe 1,2,3,4 und 5 verwendet. Die Länge der Zahlenreihe ist jedoch beliebig und die Zahlen sollten immer ansteigend, müssen jedoch nicht direkt aufeinanderfolgende sein. Die Summe der Zahlen aus der Grundreihe ergibt immer den Gesamtgewinn, der mit der Labouchère Strategie erzielt werden kann. In diesem Beispiel also den 15 fachen Einsatz (1+2+3+4+5). Die Zahlenreihe, für die sich der Anwender entschieden hat, kann auch als Zyklus bezeichnet werden. Gespielt wird das Labouchère System solange bis ein Zyklus erfolgreich beendet und damit der gewünschte Gewinn erzielt wurde.

Nachdem der Spieler die Zahlenreihe bestimmt hat, legt er einen Grundeinsatz fest. Der Grundeinsatz pro Roulette Runde sollte vorab gut überlegt sein, empfehlenswert ist das auch für ein Verlustlimit, bei dem Sie aussteigen wollen.

Als Beispiel gehen Sie bitte von einem Grundeinsatz von genau einem Euro aus. Jede Zahl in der Zahlenreihe entspricht nun einem Teilfaktor. Der Einsatz pro Runde wird immer aus der Summe der beiden äußeren Zahlen der Zahlenreihe und dem Grundeinsatz berechnet.

Am Roulettetisch muss der Spieler nun errechnen wie viele Einsätze er zu Beginn bringen muss. Dafür müssen die erste und letzte Zahl der ausgewählten Zahlenreihe (1,2,3,4,5) miteinander addiert werden. In diesem Beispiel addieren Sie zunächst 1 und 5 = 6. Nun werden also sechs Einsätze für die bevorstehende, erste Roulette Runde fällig. Diese sechs Einsätze werden auf eine der einfachen Chancen gewettet.

Gewinnt der Spieler nun diese erste Runde, muss er die beiden Zahlen (1 und 5) auf seiner Notiz streichen und macht mit den nun äußeren Zahlen der Reihe (2 und 4) weiter und verfährt genau wie zuvor.

Im nächsten Spiel setzt er dann auf die Summe von 2 und 4 = 6. Nun muss der Spieler also erneut den sechsfachen Grundeinsatz auf eine einfache Roulette Chance erbringen. Gewinnt der Spieler abermals, werden auch die 2 und 4 aus der ursprünglichen Zahlenreihe gestrichen. Es werden nur noch drei Stücke in der letzten Runde eingesetzt, da die Ziffer drei die letzte verblieben der Zahlenreihe ist. Gewinnt der Anwender von Labouchère auch die letzte Runde hat er im Endeffekt: 6+6+3=15 Stücke gewonnen und seinen Grundeinsatz damit erheblich vergrößert.

Verliert der Spieler allerdings in der ersten Runde, setzt er die Summe der verlorenen Wetteinheiten (im Beispiel 6) an das Ende seiner Zahlenreihe. Nun addiert er erneut die äußeren Zahlen der Grundreihe (1 + 6 = 7) und setzt nun sieben Wetteinheiten in der folgenden Runde auf eine einfache Chance. Gewinnt der Spieler jetzt, werden wiederum die äußersten Zahlen gestrichen und die Reihe fortgesetzt. Dadurch, dass die Zahlenreihe mit jedem Verlust um eine Zahl wächst und mit jedem Gewinn, aber zwei Ziffern gestrichen werden, ist die Chance doppelt so groß, dass sich die Reihe zu einem Gewinn führen lässt.

Selbstverständlich kann bei einer andauernden Pechsträhne auch beim Labouchère System die Progression schnell dafür sorgen, dass die zu erbringenden Einsätze das Tischlimit oder das eigene finanzielle Limit zu sprengen drohen. Es empfiehlt sich daher, das System von Labouchère mit sehr geringen Grundeinsätzen zu spielen und bestenfalls zunächst mit Spielgeld zu üben, bis das Labouchère System komplett beherrscht wird.

Das Dutzend Kolonnen System

Das Dutzend-Kolonnen-System wurde von Wilhelm Ernst entwickelt und angewandt. Bei diesem Roulette System wird bewusst auf nur ein Drittel der Zahlen gesetzt, entweder wird dabei auf eine Kolonne oder ein Dutzend gesetzt. Sie verteilen Ihren Einsatz also auf fast ein Drittel der Roulette Zahlen am Tisch.

Der Entwickler Wilhelm Ernst geht dabei davon aus, dass der absolute Ausgleich der Zahlen beim Roulette lediglich die Ausnahme darstellt. Ernst meint, das der Fall, dass eine der Kolonnen oder eines der Dutzende bevorzugt wird, viel wahrscheinlicher ist. Laut dem Erfinder des Systems sind also die Wahrscheinlichkeiten am Roulettetisch nicht gleichmäßig verteilt und einige favorisierte Zahlenbereiche würden innerhalb einer gewissen Zeitspanne öfter fallen und zu einem Gewinn führen als andere. Ziel des Kolonne Dutzend Systems ist es die entsprechende momentan bevorzugte Kolonne oder das Dutzend zu finden, und anhand dessen einen Gewinn zu erzielen.

Wenn man Wilhelm Ernst Glauben schenkt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass zum Beispiel innerhalb von sechs Roulette Runden jedes Dutzend bzw. jede Kolonne genau zweimal bedient wird. Viel eher tritt der Fall ein, dass ein Dutzend bzw. eine Kolonne wesentlich öfter erscheint. Logisch erscheint dies, insbesondere dann wenn Sie sich vor Augen halten, dass die Roulettekugel keine Gedächtnis besitzt, welches sie daran erinnert, dass sie nun ein anderes Dutzend bzw. eine andere Kolonne treffen muss. Der Erfinder behauptet daher, dass bei jedem neuen Wurf der Roulettekugel die Wahrscheinlichkeit aller Chancen gleich hoch ist.

Zunächst wird das aktuell favorisierte Dutzend bestimmt. Dafür werden die letzten vier bis zehn Coups analysiert. Und es wird auf das Dutzend gesetzt, das am häufigsten getroffen wurde.

Dafür hat Ernst ein Raster mit neun Spalten entwickelt, und diese genauestens beschrieben der Spieler muss nur noch die kreuze im Raster setzen und kann dann ablesen welches das derzeit favorisierte Dutzend ist, welche Einsätze er tätigen muss und welche Gewinne ihn erwarten. Die Trefferquote des von Ernst entwickelten Rasters soll sehr hoch sein und der Entwickler hat die mit einer mathematisch genauen Permutation der Drittelchancen entwickelt. Die dazugehörige Tabelle ist leider nicht umsonst erhältlich und das macht das Dutzend System sehr teuer, da Anschaffungskosten fällig werden. Wichtig ist es auch zu beachten, dass dieses System meist mit einer großen Anzahl von Coups (ca. 50) gespielt wird und auch hier genügend Spielkapital mit an den Roulettetisch gebracht werden muss, da auch hier die Einsätze bei einer verlorenen Runde erhöht werden und damit eine Progression vorliegt. Des weiteren unterliegt das Dutzend Kolonnen System der vollen Auswirkung der Null. So dass der Einsatz auf eine Kolonne oder ein Dutzend gänzlich verloren ist, wenn die grüne Null am Tisch fällt. Da eine Teilung bzw. Sperrung des Einsatzes bei diesen Wetten nicht möglich ist, so wie beispielsweise beim Spiel auf die einfachen Chancen.

Das Parlay System

Das Parlay System ist eine Roulette Strategie, die weniger konservativ und dafür risikofreudiger als beispielsweise die Martingale Strategie ist. Auch bei andern Formen des Glücksspiels wie Pferdewetten oder beim Blackjack findet sie oft Anwendung. Das Parlay System wird auch oft als Einsatz System bezeichnet. Diese Strategie beschränkt sich dabei nicht nur auf Wetten der einfachen Chancenpaare und kann daher auch als sehr aggressives System bezeichnet werden. Mit dieser Vorgehensweise sind vergleichsweise hohe Gewinne mit dennoch niedrigem Einsatz möglich.

Allerdings ist das Risikoniveau und damit auch der mögliche Verlust, erhöht.

Um dieses System anwenden zu können, sind keine außergewöhnlichen strategischen und mathematischen Fähigkeiten seitens des Roulette Spielers notwendig. Wie bei allen Roulette Systemen sollten Sie sich aber über Ihren Grundeinsatz, Ihr Verlustrisiko und den erwünschten Gewinn im Vorhinein bewusst werden und auch während der Partie bei dieser Entscheidung bleiben. All diese Faktoren, in Kombination mit der gewünschten Wettmöglichkeit beim Roulette, ergeben bereits die Vorgehensweise bei der Parlay Strategie.

Wählen Sie aufgrund der von ihnen ausgesuchten Parameter ein Vorgehen aus. Dieses muss nicht unbedingt eine der einfachen Chancen sein. Sie können beim Parlay System durchaus kreativ sein und damit das Roulette Spiel auch interessanter gestalten. Um ihr gewünschten Gewinnziel zu erreichen, können Sie auch durchaus mehrere Methoden nutzen.

Nehmen wir beispielsweise an, Sie möchten 100 Euro Gewinn erzielen und dafür einen Grundeinsatz von 5 Euro investieren.

  • Setzen Sie nun in der ersten Runde auf eine der einfachen Chance Ihre Anfangswette in Höhe von 5 Euro. In diesem Fall setzen Sie auf „Ungerade“. Ihre Wette gewinnt und Ihre Auszahlung am Roulette Tisch beträgt nun 10 Euro.
  • Im nächsten Schritt setzen Sie die kompletten gewonnenen 10 Euro auf eine der Farben. In diesem Fall „Schwarz“. Glücklicherweise ist auch dies eine Treffer. Ihr Gewinn beläuft sich auf 20 Euro.
  • Daraufhin platzieren Sie die 20 Euro auf eine Transversale Ihrer Wahl und verfünffachen somit ihren Einsatz. Und siehe da: Die angestrebten 100 Euro haben Sie erzielt und somit das Parlay System erfolgreich umgesetzt.

Die Progression bei Parlay System ist sehr aggressiv und es handelt sich um eine positive Progression, da die Gewinne in jeder Runde aufs Neue eingesetzt werde, um daraus den bestmögliche Profit zu erzielen. Der Nachteil bei diesem System ist, wenn eine der Wetten verliert ist ein ganzer Grundeinsatz verloren und Sie müssen ihr Spiel von vorn beginnen. Anderseits können Sie hier flexibel sein und auch etwas auf Ihr Bauchgefühl hören und auf Ihre Erfahrung setzen und daher Chancen nutzen, die sie aktuell sehen und müssen sich nicht nur an die einfachen Chancenpaare halten, und können so im Gewinnfall sehr hohe Gewinne einfahren.

Um die Strategie etwas abzusichern wird meist empfohlen, zumindest den Einsatz zu sichern indem Sie nach der ersten gewonnenen Wette, die Hälfte zur Seite legen und an dieser Stelle lediglich mit dem halben Gewinn ihre Strategie weiterverfolgen. So kann auch mal eine dieser riskanten Wetten verloren gehen, ohne das Sie sich über den Verlust eines ganzen Grundeinsatzes ärgern müssen. Das Parlay System ist sehr interessant und sicher einen Versuch wert.

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